Das Gefühl

Ein Gedicht von CreateChaos
Das Ding in meiner Brust
Spürt keinen Verlust
Noch Frust
Es schlägt ganz still
Unbekümmert
Es will
Etwas fühlen
Doch der Schein kann trügen
Und in mein Ohr wispern
Voller Lügen

Wieso ist da nur Leere?
Die Menschen um mich herum
Verstehen mich nicht
Monster
Sagen sie mir ins Gesicht
Andere würden sich der Trauer ergeben
Nennen so etwas
Das Leben
Doch in meiner Seele
Ist kein Beben

Wurde ich so geboren?
Wieso machen sich meine Eltern sorgen?
Verzweifelt sie weinen
Mit Tränen in den Augen flehen
Der Dokter
Kann keine Lösung sehen
Er ist gesund
Sagt er
Die Schultern meiner Familie
Tonnenschwer

Die Zeit vergeht
Der Frühling auflebt
Da treff ich sie
Im weißen Kleide
Gemacht aus weicher Seide
Ein Lächeln von ihr
Das Eis schmelzen ich spür
Mein erstes echtes Schmunzeln
Über meine Lippen kommt
Und ein nie dagewesenes Fest
der Gefühle entbricht
Eine ganz neue Sicht
In bunten Farben
Sie tanzen über die Leinwand des Lebens

Die alten Narben verblassen
Mein Wesen
Kann es kaum fassen
Lachend Arm in Arm
Hand in Hand
Der Blick
Gemeinsam
Über den Tellerrand

Informationen zum Gedicht: Das Gefühl

82 mal gelesen
(2 Personen haben das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
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09.03.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (CreateChaos) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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