Das Ende

Ein Gedicht von Hans Witteborg
Das ENDE

Ich lese in dem Buch der Toten,
das ist für Lebende verboten.
Ich seh´ wer von uns ging und geht,
ein Hauch von Moder mir entgegen weht,
der sich zur Nebelwand verdichtet.
Gibt kein Erkennen , nichts wird gesichtet.
Die Nebelwand, ein Menetekel,
verweste Leichen erzeugen Ekel.
Tot sind sie alle...entschwunden wohin?
Dem nachzugrübeln ergibt keinen Sinn.
Ob früh oder später - der Tod bleibt der Herr
und danach..danach kommt gar nichts mehr!
Dunkelheit nimmt man mit ins Grab.
Staub zur Erde, die es für uns einmal gab!

Informationen zum Gedicht: Das Ende

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Tod
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28.05.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Witteborg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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