Das Corona-Gedicht

Ein Gedicht von Sepp Höltschl
Auf dem Zentralmarkt in Wuhan,
gibt’s Pandafett und Lebertran,
und Glutamat und Sojasoßen,
und Schlangenfleisch in Einwegdosen.

Das Sortiment ist riesengroß,
denn in Wuhan, da ist was los,
dort kaufte seinerzeit Jim Knopf,
die Mäusemilch zum Hefezopf.

Und so hat es sich zugetragen,
im Reich der Mitte, sozusagen,
dass ein kleiner Virulant,
aus seinem Lebensraum verschwand.

Es sind schon immer die Chinesen,
in Fortpflanzung sehr gut gewesen,
und nun hat man festgestellt,
das sich der Virus auch dran hält!

Durch Chinas Massenproduktion,
kam es zur Virenexplosion,
und schon im Lande der Mongolen,
waren sie nicht mehr einzuholen.

Jetzt wird völlig ungeniert,
und schonungslos herumviriert,
wenn die Viren Kreuzfahrt machen,
hat der Mensch nichts mehr zu lachen.

Und nun spielen alle mit,
Corona-Global-Limited!
Mit Mundschutz sitzen sie im Keller,
auf zwanzig Kilo Appenzeller!

Wie schön war‘s doch mit Ebola,
denn das blieb in Afrika,
da ging’s um Menschen andrer Rassen,
jetzt geht’s der Wirtschaft an die Kassen!

Das wahre Elend dieser Welt,
das ist halt der Verlust von Geld,
um was vom Kuchen zu erbeuten,
kauf Aktien von den Pharmazeuten!

Informationen zum Gedicht: Das Corona-Gedicht

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03.03.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Sepp Höltschl) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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