Das blaue Auge der Turbo–Schnecke

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
„Warum ist denn dein Auge blau?“
fragt eine Schnecke ganz genau.
„Ich joggte froh durch Waldrevier -
da sprang ein Pilz mir ins Visier!“

Ich drehte meine schnelle Runde,
im Schneckentempo, volle Stunde.
Da knallt es plötzlich laut - rabumm! -
der Wald, der war mir etwas krumm.

Drum merk dir gut, wenn du so rennst,
und kaum den Waldboden mehr kennst:
Im Wald gibt´s Sport, das weiß man schnell -
der Pilz schlägt zu, geschniegelt, hell.

Das nächste Mal nehm ich ´ne Brill
und lauf durch Wald und Wiese still.
Der Pilz hockt schon versteckt am Stein -
die Schnecke lacht: „Das soll so sein!“

Da lacht die Schnecke, klug und heiter:
"Beim Joggen schau ich künftig weiter!"

Informationen zum Gedicht: Das blaue Auge der Turbo–Schnecke

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03.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Claudia Behrndt) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.