Das "beschnittene" Männlein

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
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Im Walde steht ein Männlein
zur Hälfte nackt herum,
aus Buche geschnitzt, recht klein,
bleibt es reglos und stumm.
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Da Oberkörper ihm fehlt,
so auch Mund zum Sprechen
Geheimnis muss es hüten,
kann, s Schweigen nicht brechen.
-3-
Sein Geschlecht ist abgenutzt,
voller Messerkerben,
wurde scharf zurück gestutzt,
wollt es gern verbergen.

Informationen zum Gedicht: Das "beschnittene" Männlein

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15.07.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.