Dankbarkeitssinnen

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Dankbarkeitssinnen

Einmal am Tag, zumeist in der Abendzeit
Erinnere ich mich an meinen Tagesverlauf
Und hole doch nur hervor, was ich gut fand.
Das ist oft nicht leicht, denn mächtig, bereit
Drängen sich auch unschöne Gedanken auf,
Die alles andere sind als freundlich entspannt.

Als glückliches Menschenkind bin ich in der Lage,
Das Negative abzulegen und in den Müll zu werfen,
Weil meine besonnte Seele mir stets dazu verhilft.
Dann stelle ich mir auch manchmal die Frage:
„Wie kann ich das Entglückende entschärfen,
Wo meine Denkräume zu oft verschilft?“

Diese Frage muntert mein Gemüt dann wieder auf
Und trägt es hin zu meinem Dankbarkeitssinnen,
Denn wir alle haben mit Verbauungen zu kämpfen.
So verlandet und versumpft nicht mein Lebenslauf,
Wenn mit neuen Impulsen mein Sinnen zu beginnen,
Mit dem Schönen ich das Dunkle darf dämpfen.

©Hans Hartmut Karg
2026

*

Informationen zum Gedicht: Dankbarkeitssinnen

12.09.2026
9 mal gelesen
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.