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Chaos

Ein Gedicht von Lexy Huber
Sagen.
Meinen.
Rufen.
Schreien.
Kreischen.
Weinen.
Lachen.
Flüstern.
Stottern.

Viele Arten sich auszudrücken.
Viele Arten von Stimmen,
Die meinen Kopf aufs Neue beherrschen.

Wut.
Trauer.
Schmerz.

Die Gefühle explodieren.
Die Gedanken brennen sich ein...
Tief hinein in mein Gedächtnis
Und hinein in die Pumpe meines Lebens.

Verwirrt.
Hilflos.
Enttäuscht.
Verloren.
Leer.

Alles gleich.
Nichts verändert sich.
Egal, wie sehr man es versucht.

Kampf.
Mut.
Stärke.

Den Tag hinter sich bringen.
Den Tag mit allen Hindernissen überstehen,
Ihn hinter sich lassen,
Einen Neuen beginnen.

Gefangen.
In mir.
In meinem Kopf.
In meinem Herzen.
In meiner Seele.

Versucht zu vergessen.
Gestrandet in der Wirklichkeit.
Von Gott verlassen.
Von Amor gemobbt.
Von dir getrennt.

Traurigkeit.
Von Masken abgeschieden.
Ein Lächeln auf den Lippen.
Einen Dolch im Herzen.
Ein Strahlen in den Augen.
Ein blutendes Herz.

Wegschauen.
Weitergehen.
Weiterleben.
Nix gesehen.
Nix geschehen.
Nicht geliebt.
Nicht gelebt.
Weggeblieben.

Das Leben.
Getrennt von denen,
Die man am meisten liebt.
Von denen, die uns nicht beachten
Und dennoch diese Gefühle auslösen
Bei denen man am liebsten gleich im Bett bleibt.

Ignoranz.
Mitleid.
Abstand.
Trennung.

Du.

Informationen zum Gedicht: Chaos

213 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
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09.01.2017
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