Bucklicht Männchen

Ein Gedicht von Torsten Hildebrand
Ich war ein bucklicht Männchen!
Im Traum ist es geschehen.
Im Wald die Silbertännchen,
die sangen leis im Flehen.

Ich hüpfte,sprang,kreuzquerkrumm,
um kleine Bäumesstrünke.
Wenig Licht war um mich rum.
Nur ab un zu Geblinke.

Ich war ein Zwerg mit Höcker!
Keinen Wunsch gab es für mich.
Ich sang mir mein Gemecker!
Schniefte laut und jämmerlich.

Was tut mich bloss erlösen?
Ich wollt' es wären Küsse.
Doch in der Macht des Bösen,
sind es die bitt'ren Nüsse.

Die Zeit gab mir Almosen!
Das in mir,der Traum genas.
Hab den Eiskühler umgestossen;
und war dann wach.Und: Pitschenass.

Informationen zum Gedicht: Bucklicht Männchen

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19.04.2015
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Torsten Hildebrand) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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