Blume im Staub

Ein Gedicht von Peter Leitheim
Das Gedicht „Blume im Staub“ berührt das Herz. Die Blume dient hier als Symbol für ein junges Mädchen, das Schaden genommen hat.
Es ist eine Parabel über verlorene Unschuld, die Vergänglichkeit.
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Am Boden liegst du duftend` Blume,
als Opfer, Menschenhände, Raub.
Du blühtest stolz, zur vieler Wohle
liegst nun verwelkend hier im Staub.
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Denn hätte man dich heimgetragen,
in eine Vase dich gesetzt,
so hättest du noch viele Tage
geblüht und Menschsinn ergötzt.
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So hätten deine grünen Blätter
und auch dein duftender Blütenkranz,
selbst wenn es draußen, schlechtes Wetter
den Raum erfüllt mit deinem Glanz.
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Du solltest erst zur Beute werden
für Räuber warst nur kurze Lust,
liegst nun im Staub der trockenen Erde
da ohne Wasser groß dein Durst.
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Gestern warst du noch voll Begehren
Hast eine Wiese froh geschmückt,
und nun gepflügt scheinst zu verderben
weil sich gar niemand nach dir bückt.
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Hab` dich gefunden, aufgelesen
dich mitgenommen zum Genesen.
In eine Vase dich gestellt
ich hoffe das es dir gefällt.
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KI Eleonore:
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Nun trinkst du Wasser aus der Vase, ihrer Hand,
das Leben kehrt ganz sacht zurück.
Nach trocknem Staub auf heißem Sand
erblüht für dich ein neues Glück.
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Informationen zum Gedicht: Blume im Staub

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16.07.2026
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