begrenzt

Ein Gedicht von Thomas
Ich Schlauberger fühle mich weise,
ich fühl' mich wohl in meiner Haut,
ich hab' viel Ahnung - das nicht leise,
die hab' ich mir stolz aufgebaut.

Ich lieb' mein Land, aus ganzem Herzen,
nichts darf ihm schaden, Punkt und aus,
da gilt es Feinde auszumerzen
und alle Feinde müssen raus.

Im Land innerhalb meiner Grenzen,
da schützt ich Hof und Haus und Kind,
ich hab' Angst vor fremden Tendenzen
und vor Feinden, die keine sind.

Mir fehlt der Blick für's große Ganze,
der meine Weisheit nicht ergänzt,
so lädt die Welt mich nicht zum Tanze
und meine Weitsicht bleibt begrenzt.

Schlauberger

Informationen zum Gedicht: begrenzt

2 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
23.04.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Thomas) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.