Babbelbuh,und das würmchen

Ein Gedicht von Hans Josef Rommerskirchen
Oh,ihr Kinder hört mir zu,
was ich erzähl von Babbelbuh,
kennt ihr vielleicht schon die Geschichte
die wirklich sich hat zu getragen.
Hört was ich berichte,
ja es stimmt ihr braucht nicht fragen,
geschehen ists vor langer Zeit,
als Babelbuh der kleine wicht,
in einer Nacht,zur Winterzeit,
den weg nachhause findet nicht.
Und im Walde ganz verwirrt,
alleine ist umher geirrt,
ihr werdets finden Wundersam,
und staunen wer zur Hilfe kam.
Den plötzlich ja man glaubt es nicht,
erblickt im dunkel er ein Licht,
Es flog das Lichtlein hin und her,
nach oben mal und kreuz und quer.
Des morgens war es grad 2 Uhr,,
nicht größer als ein Pünktchen nur.
Nun man mag es glauben nicht,
doch plötzlich sprach zu ihm das Licht,
ich bin ein Würmchen und ich Glüh,
will heimwärts leuchten dir heut früh.
So folge mir und hab vertrauen,
brauchst nur nach meinem lichte schauen.
So folgte dann der Babbelbuh,
gar dem Lichtlein immer zu,
und siehe da wenn es auch kalt,
sie erreichten sein zuhause bald.
Hernach das Würmchen sprach sodann,
wie gut das ich dir Helfen kann,
nun danken kann ich nicht genug,
sprach Babbelbuh,und wünschte einen guten Flug.
Schon flog das Würmchen mit bedacht,
als Lichtlein in die dunkle Nacht,
und Babbelbuh der winkte gar,
bis es nicht mehr zu sehen war.
Ja Kinder so ist es Geschehen,
doch's Würmchen wurd nie mehr gesehen.

Informationen zum Gedicht: Babbelbuh,und das würmchen

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07.03.2012
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