Aus der Jugendzeit

Ein Gedicht von Hans Witteborg
Aus der Jugendzeit

Aus der Jugendzeit entstehen Bilder
des Erinnerns, schattenhaft getrübt.
In Nachbetrachtung sind sie milder
ist man im Alter doch in seine Jugend
noch verliebt.

Vergessen meist die grobe Unerbittlichkeit,
trostlos der Blick auf die gespenstigen Ruinen
die Wohnungsnot, die Armut in der Hungerzeit
und Kohlenklau über vereisten Bahndammschienen.

Verdrängt wird dies Szenario durch Liebe,
die im Elternhaus und durch Geschwister ich
erfahren.
Erfüllt der Wunsch, dass diese schwere Zeit
nicht ewig bliebe
doch sind es unvergessene Bilder aus den
Jugendjahren.

Informationen zum Gedicht: Aus der Jugendzeit

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20.07.2011
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