Aufgeben oder weitermachen?
-Fiktion -
Dichter fühlt sich abgeschrieben,
wo sind Leser abgeblieben?
Hat sich Finger wund geschrieben,
doch Poesie sie nicht lieben.
Konkurrenz hat sie vertrieben,
als Kritiker nach ihm hieben.
Sie begannen auszusieben,
ihn dabei ins Aus zu schieben.
Sie hatten, s zu bunt getrieben,
ihm die Nerven aufgerieben.
Kritik hat ihn umgetrieben,
wann begann er, s zu versieben?
Wird er die Dichtkunst noch lieben,
aufgeben oder aufschieben?
Sind Bedenken übertrieben,
wenn sie werden zu Zeitdieben?
Sollte er länger Frust schieben,
oder Dichtkunst trotzdem lieben?
Er hat viel drüber geschrieben,
was ihn stark hat umgetrieben.
Ist Rest an Schreiblust geblieben,
oder ward, s ihm ausgetrieben?
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