Aufbegehren

Ein Gedicht von poesia
Am Tag des Kusses
sagst du, dass Schluss is.
Nüchtern ist das Leben wieder
ohne selbst erlebte Liebeslieder.

Du bist kompliziert,
das hat mich fasziniert.
Dein ernstes Gesicht
hab ich verinnerlicht.

Was kommt dir in den Sinn?
Was glaubst du, wer ich bin?
So lass ich mich nicht behandeln.
Ich will an deiner Seite wandeln.

Nun bist du fern.
Ich hab dich gern.
Ich habe keine Power.
Mein Herz trägt Trauer.

Was soll das heißen:
unsere Bande reißen?
Du willst deine eigenen Wege gehen?
Dafür lässt du mich im Regen stehen?

Ich kann dir nicht böse sein.
Ich fühl mich so schrecklich allein.
Um mich ist eine dicke Nebelwand.
Ja, mir fehlt deine schützende Hand.

Ich will dich nicht vermissen.
Ich fühl mich so beschissen.
Hau ab, ich hasse dich.
Ach, komm und fasse mich.

Informationen zum Gedicht: Aufbegehren

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18.02.2021
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (poesia) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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