Auf fahrtenloser Reise ohne Ankunft

Ein Gedicht von Reinhold Welter
Sie treffen sich am Hauptbahnhof zu gerne,
strategisch guter Publikumsverkehr,
flanieren still in Gruppen hier umher,
erscheint ein jeder als des Schrecks Laterne.

Es treibt sie ihre Reise in die Ferne,
jedoch auf Züge wartet keiner mehr,
der Sinn verdunkelt, ihre Augen leer,
Gesandte eines Himmels ohne Sterne.

Den Weg dorthin Substanzen giftig ebnen.
Die Ordnungshüter sinnlos patrouillieren,
den Übeltätern weit entfernt begegnen.

Was gibt es nun zu diagnostizieren?...
Verzweiflung kann doch nicht vom Himmel regnen...
Auf diese Weise lässt sich nur verlieren.

Informationen zum Gedicht: Auf fahrtenloser Reise ohne Ankunft

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05.07.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Reinhold Welter) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.