Auf dornigen Pfaden

Ein Gedicht von Jasmin Pahlisch
Das Wandern, das Ziehen ist unser Geschick,
wie Vögel am Himmel, es gibt kein Zurück.
Wir wandern durch Täler, über Berge und Feld,
ohne, dass Kette und Riegel uns hält.

Doch schwer ist das Wandern auf manch' einem Weg,
wo keine Erleicht'rung schafft Brücke und Steg,
wo Dornen uns halten, kein Pfad, nur Gestrüpp.
Doch Hoffnung treibt weiter: "Kommt, nur noch ein Stück!"

Ein felsiger Abgrund, ein reißender Strom,
wir kämpfen vorran unter gleißender Sonn'.
Kein Tropfen im Becher, wir sehnen uns heim
und seh'n auf dem Pfade manch' bleiches Gebein.

Schon schwindet die Sonne, es naht schon die Nacht,
doch schaut in der Ferne, welch' Freude, welch' Pracht!
Da knistert ein Feuer, es leuchtet der Schein!
Ein Tawas mag wandern, doch ist nie allein.

Informationen zum Gedicht: Auf dornigen Pfaden

5 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
21.08.2026
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.