Auf alten Wegen
Einst gingen wir gemeinsam
auf verschlungnen Wegen durch den Park,
nun wandle ich allein und einsam
und denk an manchen schönen Tag.
Die Liebe ging uns stets zur Seite,
auf allen Pfaden, die wir gingen,
wir träumten von der grünen Weite,
vom leisen Klang der Sommerwinde.
Um uns herum die Bäume blühten,
und Falter tanzten ihren Reigen,
Sonnenstrahlen, lichtdurchglüht,
schienen nur uns allein zu eigen.
Die Welt um uns versank im Glück,
wir fühlten uns wie liebestrunken,
den Blick nach vorn, niemals zurück -
ganz waren wir in uns versunken.
Heut geh ich still dieselben Bahnen,
bin in Gedanken noch bei dir,
so vieles lässt Vergangenes mahnen,
manchmal glaub ich: Du bist hier.
Doch bleibt in allem Schmerz ein Schimmer,
auch wenn das Auge tränenfeucht,
wahre Liebe währt für immer,
solang ein ferner Stern mir leucht` .
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