Am Grenzweg

Ein Gedicht von Wolfgang Scholmanns
Im Windgesäusel schwinden Tagbilder,
am Fensterholz nagt Abendtau.
Lichtgestalten spielen auf,
werfen Schatten,
auf das Abschiedstor.
Farbtupfer noch, im Mondblütenlachen.
Schmales Nachtgewölk,
Stille zieht durch die Stadt.
Jenseits des Grenzweges blüht noch ein Zweig, lass uns aufbrechen.

Text & Foto Wolfgang Scholmanns

Informationen zum Gedicht: Am Grenzweg

7 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
1
30.04.2026
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.