Alte Dame, ferne Zeit

Ein Gedicht von Wolfgang Scholmanns
Im Zimmer sitz ich, seh durchs Fenster,
auf die grüne Laube.
Alte Bank, wiegst leis im Licht des Abends,
stumme Schatten fordern zum Tanz.
Lange her, dass die Liebe ihren Kranz flocht.
Herz, geschnitzt in lauer Sommernacht,
siehst nicht die Träne stillen Abschieds,
den die Zeit gebracht.

Informationen zum Gedicht: Alte Dame, ferne Zeit

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28.03.2026
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