Ach, wie wird mir bang
Ach, wie wird mir bang
Ach, wie wird mir bang,
Seh‘ ich auf verstopfte Straßen,
Geschäfte, Theken ellenlang,
Wo wir Menschen genüsslich prassen.
Gibt es noch ein Innehalten,
Um Zeiten weiter zu denken,
Seelennöte nicht verwalten,
Dafür Nächstenliebe schenken?
Zur Bequemlichkeit darf man sich lenken,
Doch auch zur Sterblichkeit hinschauen,
Über den österlichen Gang nachdenken,
Damit wir an heller Zukunft bauen.
©Hans Hartmut Karg
2026
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