Abbitte

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Es wäre angebracht,
sich aufzubäumen
im Abglanz der Lüge.
Sie dürfen nur so viel wissen,
wie sie wissen dürfen,
feixen die Führer.
Wahnwitzig wandelt uns das Unheil an,
unmerklich, unaufhaltsam,
und ich schwieg,
wo Einspruch nötig war.
Benommen und beklommen
flehe ich um Fürsprache:
Darf ich meiner Schuld entkommen?

Informationen zum Gedicht: Abbitte

23.01.2026
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