8. Der Raum, der sich kaum merklich dehnt

Ein Gedicht von Lewin Dunkel
8. Der Raum, der sich kaum merklich dehnt

Eine stille Ausweitung
Der Raum steht offen,
doch heute trägt er
einen Hauch mehr Weite,
ein kaum fühlbares Strecken
unter seiner ersten Form.
Die Wände halten sich zurück,
als wollten sie prüfen,
wie weit sie gehen können.

Die Luft liegt dünner,
ein feines Gleiten
zwischen den Linien.
Der Abstand wächst
einen Atem breit,
nicht sichtbar,
nur spürbar
an der äußersten Stelle.

Nichts drängt,
nichts ruft,
doch der Raum tritt
einen Schritt hinaus,
schmal, unentschieden,
und legt sich in die Stille,
als suche er
seine neue Größe.

Informationen zum Gedicht: 8. Der Raum, der sich kaum merklich dehnt

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29.08.2026
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