Verflixt und zugenähte Fantasien

Ein Gedicht von Wolf-Rüdiger Guthmann
Das Mädchen schielt,
der Junge hielt.

Die Mutter wüsst,
der Junge grüßt.

Die Mutter geht,
das Mädchen steht.

Der Junge quatscht,
das Mädchen klatscht.

Der Junge blickt,
das Mädchen nickt.

Der Junge linst,
das Mädchen grinst.

Der Junge guckt,
das Mädchen zuckt.

Der Baum verdeckt,
das Mädchen reckt.

Der Junge knutscht,
das Mädchen rutscht.

Der Junge fasst,
das Mädchen nasst.

Das Mädchen spreizt,
der Junge reizt.

Das Mädchen weitet,
der Junge gleitet.

Das Mädchen stöhnt,
der Junge löhnt.

Die Mutter sieht,
der Junge flieht.

Das Mädchen fleht,
die Mutter näht.


15.06.2014 © Wolf-Rüdiger Guthmann

Informationen zum Gedicht: Verflixt und zugenähte Fantasien

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01.10.2014
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