Valentin bei Tag und Nacht

Ein Gedicht von Wolf-Rüdiger Guthmann
Sollen Anliegen nett und freundlich sein,
stellt man schnell eine Geschichte ein.
Ich mag die Story für sie und ihn
über den Terniumer Bischof Valentin.

Im Mittelalter trotz Wärme und Regen
waren doch Blumen ein echter Segen.
Glücklich fühlten sich die Damen,
die so noch einen Gruß bekamen.

Durch der Sträuße ungerade Lücke
schossen die Soldaten ihre Blicke.
Warfen so heimlich aus der Näh‘
einen tiefen Blick in ihr Dekolleté.

Der Kaiser verbot Soldatenhochzeiten zwar,
doch Bischof Valentin traute jedes Paar.
Er ließ die Paare ganz zeitig aufstehen
und still in den Kirchgarten gehen.

Dort durften sie sich vor Gott lieben
solange ein Stern am Himmel geblieben.
Und mit einer gebundenen Blumenschar
traten sie dann dankbar vor den Altar.

Die Liebenden wurden glücklich vereint,
Junge und Alte haben vor Freude geweint.
Der Kaiser dachte dieses Volk zu vernichten
und ließ Valentin am 14.Februar hinrichten.

Das Volk lebte weiter trotz Armut und Not,
es liebte und wahrte dabei jedes Gebot.
Und auch wir sollten heute daran denken,
und mindestens ein Lächeln verschenken.


14.02.2018 @ W.R.Guthmann

Informationen zum Gedicht: Valentin bei Tag und Nacht

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14.02.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Wolf-Rüdiger Guthmann) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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