Gruß zutück

Ein Gedicht von Wolf-Rüdiger Guthmann
Heute kam der Wind vorbei
und rüttelte am Tor.
Das ist mir zwar ganz einerlei
und kommt nur selten vor.

Ich schob den Riegel rasch zurück,
ließ einen Flügel schwingen.
Der Wind heulte erst ein Stück,
dann fing er an zu singen.

Er sang von Sturm und Drang,
deren Grüße er vertriebe.
Auch für mich etwas gelang,
nur Grüße, keine Liebe.

Im Schließen sang ich dann mit ihm
und schwor bei jedem Schritt
die Grüße sind mir sehr geziem,
drum nimm auch welche mit.

06.10.2018 ©W.R.Guthmann

Informationen zum Gedicht: Gruß zutück

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06.10.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Wolf-Rüdiger Guthmann) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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