Einsames Haus

Ein Gedicht von Wolf-Rüdiger Guthmann
Ach Du liebes Mäuschen,
Du fehlst in meinem Häuschen.
Du riechst nach Äther und Carbol
und doch fühl ich mich mit Dir wohl.

Soll ich denn vor Sehnsucht sterben
althergebrachte Eigenschaften erben?
Eifersucht und stummen Neid
ohne die Partnerin im Kleid.

Keiner da, der mich abends zudeckt
und mich morgens zärtlich weckt.
Der Sessel neben mir ist leer,
darum wünsche ich Dich her.

ich muss unmögliches wagen
und endlich zu Dir sagen:
Ach Du liebes Mäuschen,
Du fehlst in meinem Häuschen!

11.08.2018 © W.R.Guthmann

Informationen zum Gedicht: Einsames Haus

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11.08.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Wolf-Rüdiger Guthmann) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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