Mondblau

Ein Gedicht von Torsten Hildebrand
Als der Mond im Viereck steht;
und die Nacht ihr Kleid bereitet,
kam vor den Mond, ein Stern geweht.

Und das Zigeunerlicht, es deutet,
auf ein glitzerdunkles Bodenbeet.
Wo ein Blumenritter streitet.

So reitet: Blumenknospenduft,
mit einem Speer aus Bronze,
auf dem Wolkenseepferd durch die Luft.

Durch die Nacht, treibt die Annonce:
Das es die Blaue Liebe gibt.
Die sich durch die Adern schiebt.

Runder Mond, aus Ananas!
verstreut aus nächtlich Einmachglas:
Falterkirschen. Sternenlächen.

Aus Ruinen dringt ein Röcheln,
was das atmen, fast vergas.
Und der Mond beginnt zu köcheln.

Informationen zum Gedicht: Mondblau

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16.05.2015
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Torsten Hildebrand) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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