Krümmungstiefen

Ein Gedicht von Torsten Hildebrand
1. Man sieht es, wenn der Bauch anschwillt,
das Nahrung gut den Hunger stillt.

2. In manchen Sälen, nimmt man es leicht,
wenn hinten, ein Geräusch entweicht.

3. Ein mancher denkt, er wäre gescheit,
wenn er hofiert: Unpünktlichkeit.

4. Wenn im Gesicht, die Lippen, Krümmung machen,
nennt man das: Das Weinen oder Lachen.

5. Des Alkoholes Geist liegt tief,
weil mancher schon im Graben schlief.

6. Bei Frauen wirken Blumen ungemein.
Doch Disteln sollten es nicht sein.

7. Auch bei Frauen, die sich fürstlich verhalten,
bleibt es im Grunde, immer beim alten.

8. Der Spruch: Gott erhalt's!
Gilt auch für Gänseschmalz.

9. Mühsam war ein Revoluzzer
und dazu, ein Lampenputzer.
Hier ist mancher Gottanbeter( !? )
und beruflich: Leisetreter.

10. Die Hektik, ist eine verlodderte Schwester!
Verpasst jedes, aber auch jedes Semester.

11. Das Küssen ist sehr vergnüglich.
Vor allem die Wiederholungen.

12. Die Kinder sind durchweg zu beneiden,
weil sie Galaxien, Fantasien durchreiten.

13. Ein Gewitter, was laut rumoren tut,
wird nicht bestraft; und hat es gut.

14. Zwei Arten gibt's vom Bienenstich,
der eine süss, der andre nich'.

15. Mein bleibt so gern beim altem Trichter;
und sucht nicht: unstudierte Dichter.

16. Musik das ist ein Hochgenuss.
Willkommen auch der Schluss.

Informationen zum Gedicht: Krümmungstiefen

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05.06.2015
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Torsten Hildebrand) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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