Der dicke Mann

Ein Gedicht von Torsten Hildebrand
Ein Zuckerwattebart aus Schnee
Und einen Bockhornschlitten.
Das kleine Kind, isst grade Fritten;
Und unterm Eis, da schläft der See.

Durch das Fenster schauen Elche,
Schnauben dir, ein Gruss noch zu.
Und ihre Nasen glühen. Welche
Tragen gar darauf, noch einen Schuh.

Auf einmal poltert laut die Tür.
Vor dir steht, ein dicker Mann.
Er brummt ganz tief: Ich will zu dir;
Und hebt kurz, den Sack mal an.

Jetzt werden deine Augen gross.
Die Fritten sind vergessen.
Ach Weihnachtsmann! musst du nicht los?
Die Kinder warten ganz versessen.

Schon packst du die Geschenke aus.
Spielst damit: Ganz laut und krumm.
Der Weihnachtsmann, ist aus dem Haus.
Alles glücklich: Ringsherum.

Informationen zum Gedicht: Der dicke Mann

1.035 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 4,5 von 5 Sternen)
-
08.12.2013
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Torsten Hildebrand) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige