Das stumme Wort

Ein Gedicht von Torsten Hildebrand
So vieles, ließ sich immerzu sagen,
wenn man das Wort, das rechte nur fände.
Doch auf der Zunge, liegen nur Klagen
und viel zu stumm, so sprechen die Hände.

Auch der Kuss, ist ein Knebel auf Lippen;
der das Wort verschliesst, um nicht zu leiden.
Und wenn sie sie hoch ausatmen die Rippen,
ist das nicht mehr, als ein stummes scheiden.

Das stumme Wort, es wird wohl stumm bleiben.
Damit der Schmerz im Inneren vernarbt.
Und unbewusst, wir manchmal uns reiben.

Informationen zum Gedicht: Das stumme Wort

05.05.2012
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