Der Mann am Strand.......

Ein Gedicht von Soso
Gebeugt; die Schultern tief,
wie Treibgut er am Strande lief,
dunkle Schatten auf ihm lasten,
ließen ihn weder ruh'n noch rasten.
Ihn umgab kein schmeichelnd Chorgesang,

es war des Windes Totenklang.
Hände tief in den Taschen vergraben,
Seele befleckt mit zu viele Narben.
Nebelschwaden über dem Morgen lagen.
Einsam und schleppend der Gang,

feuchter Nebel ihn durchdrang.
wie ein schwankend Schiff,
das auflief auf ein unsichtbares Riff.
Der Rhythmus jeder Welle
trug ihn näher an des Lebens Schwelle,

War ohne Zweifel, fest entschlossen,
wird ihn je ein Mensch vermissen?


09.09.2021 © Soso

Informationen zum Gedicht: Der Mann am Strand.......

09.09.2021
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