Die traurige Sonne

Ein Gedicht von Simon Käßheimer
Die Sonne steht im Abendrot,
sie wähn’t sich für’s Heute tot.
Sie war nicht einsam, ward’s deswegen,
sie wusste Nacht tut Not und Segen.

Am Rand vom Horizont hat einer übernommen,
er war grad strahlend angekommen.
Es war der alte Mond,
der sie für’s Schein’n mit Schein belohnt.

So ward die Trauer verflogen,
der Mond blieb und blieb die Nacht gewogen.
Und jeder Tag sie sonnig neu ersteht,
mit strahlen das nicht besser geht.

Informationen zum Gedicht: Die traurige Sonne

02.07.2023
205 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
5,0 von 5 Sternen bei 1 Bewertung
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Simon Käßheimer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.