Verletzungen

Ein Gedicht von Silli Conrad
Verletzungen,
das leben wird einem auch nicht leicht gemacht, man erblickt das Licht der Welt, ganz klein und zerbrechlich, das erste Lachen wird leicht übersehen, der erste grosse Schrei, wird einem Jahre lang danach noch zum Alltag gemacht, das lachen bleibt weg, es ist verloren, der Schrei gehört dann nur noch zum Tag, keiner weis, was dann in einem los ist, doch man verstärkt es mit harten Worten.
Verletzungen sind dann leichter zu ertragen, Körperempfindungen der Verletzung merkt man nicht mehr, aber die seelischen Verletzungen tun immer mehr weh, man schafft es trotzdem zu überleben, nun ist man erwachsen, nicht mehr ganz so verletzlich wie es mal war, das denken dann viele, aber das stimmt nicht, man zeigt es nur nicht mehr so, ich bin nach außen hin sehr stark, doch innerlich am zerbrechen, und keiner will es merken, jeder verschließt die Augen, Ignoranz, ist die härteste Folter die man kennt, und man kann sich dagegen nicht währen, aber warum nutzen die anderen das so aus?????
Spielen meine Werte keine rolle????
Bin ich nicht genauso wichtig wie andere????
was mache ich nur falsch, das meine Bedürfnisse so zertreten werden?????
ich kann die Menschen, die mir wichtig sind nicht ändern....

ich kann nur anfangen, mein handeln und verhalten zu ändern,
denn nur so bin ich irgendwann nicht mehr so verletzbar

Informationen zum Gedicht: Verletzungen

1.736 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 3,5 von 5 Sternen)
2
01.03.2013
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige