Im Gewand der Zeit

Ein Gedicht von Scully Van Funkel - Keller
Im Gewand der Zeit, dort,
wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sich verweben,
in der unendlichen Schleife des Seins,
erwacht im Zaubergarten der Fantasie das unsterbliche Märchen

Es ist ein Tanz, zart wie der Morgentau auf Spinnweben,
ein ewiger Kreislauf, in dem gestern und morgen sich treffen,
Im Herzen des Jetzt, dort wo alles ist und sein wird,
erblühen die Geschichten im Garten der Fantasie

Die Allee der Erinnerungen, gesäumt von vergilbten Fotografien,
führt zu der Quelle der Gegenwart, wo das Wasser immer fließt,
und der Pfad der Zukunft, der sich im Nebel verliert,
lädt ein zu Träumen, was noch kommen mag

Vom Flüstern der Blätter, erzählen sie Geschichten,
von Heldentaten in fernen Welten, von verlorenen Schlachten,
und Siegen, die in der Saat der Hoffnung liegen,
in den unzähligen Möglichkeiten des Morgen

Im Zaubergarten der Fantasie,
wo die Zeit sich in den Farben des Regenbogens spiegelt,
erwachen die Märchen, gewebt aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,
in den ewigen Flügelschlägen des Schmetterlings

Und so, in jedem Augenblick, in jedem Atemzug,
wird eine neue Seite im Buch der Zeit umgeblättert,
ein neues Märchen erwacht in den unendlichen Winkeln des Seins,
in diesem zauberhaften Garten, wo die Zeit selbst träumt



© Scully van Funkel - Keller

Informationen zum Gedicht: Im Gewand der Zeit

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14.05.2023
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.
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