Zeitgedanken

Ein Gedicht von Meteor
Zeit kann man nicht fest erfassen,
man muss sie einfach gehen lassen,
denn wenn sie erstmal still steht,
nichts mehr sich fortschreitend bewegt.

Wird der Fluss der Zeit eingefroren,
ist die Welt im Permafrost verloren.
Erneut ein unbewegter Erstbeweger
nötig wegen des Stillstands Übeltäter.

Zeit macht das Leben uns begreiflich,
aus Materie besteht alles reichlich.
Sinne, geschaffen für Sensorenfelder,
sind empfindliche Bewegungsmelder.

Auf dem Zeitstrahl gibt es kein Zurück,
zur selben Zeit einmalig jedes Stück.
Springt man in der Zeit vowärts hinaus,
reißt man Stücke aus dem Fluss heraus.

Die Zeit besteht auf ihr Kontinuum,
ihr das zu nehmen, wäre dumm!
Was war, wird immer so gewesen sein,
was noch kommt, bringt Zeit bald ein.

Informationen zum Gedicht: Zeitgedanken

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19.08.2026
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