Sinnlos im Echo

Ein Gedicht von Meteor
Ein stummer Raum, ein leeres Wort,
verlorene Gedanken ziehen fort ...
Die alten Wünsche sind verglüht,
der Augenblick wirkt stets bemüht...

gelebt, geliebt, gelogen ...
sich fürs Ideal verbogen,
sich oftmals weg gewünscht,
durchgebissen, weggebingt ...

Die Suche nach dem Sinn
zieht sich unendlich hin ...
Wofür strebt man nach Erfolg,
es endet eh immer ungewollt ...

Stürze mich in schwarzes Wasser,
flüssiges Pech verklebt den Schmerz,
die Sterne um mich werden blasser,
in jedem pochte ein einsames Herz ...

Als sie ihren Gammablitz ausgesandt,
waren sie innerlich ausgebrannt ...
In einem letzten Lichtstrahlausstoß
liessen sie die Welt für immer los ...

Phantome wandern im Schattennebel,
Glühfunken irren suchend umher ...
Da im Dunkeln regt sich wo ein Überleben,
Geheimnisse verschluckt vom Allzeitmeer ...

Ein Meer aus Tinte, schwer und uralt,
es ruht so still, es spiegelt nichts ...
Es zieht dich rein, es stellt dich kalt,
bis du die Welt um dich vergisst...

Vom schwarzen Ozean verschlungen,
hinab zum verschwiegenen Abgrund ...
regungslos ist die Suche am verstummen,
aus dunklen Träumen erwacht der Mond ...

Informationen zum Gedicht: Sinnlos im Echo

18.09.2026
57 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 4 Leser gefallen und 4 Leser berührt.
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.