Nachtschicht

Ein Gedicht von Meteor
Mit dem schwindenden Tag
schreite ich langsam zur Nacht
mit bedächtigem Schritt fernab
schlaflos zur Geisterwacht.

Nachtsonne glänzt auf die Bäume,
die ihr sanftes Murmeln pausieren,
aus Zweigen flüstern jene Träume,
die zu himmlischen Licht sinnieren.

Sternengeküsste zarte Sehnsüchte,
verschlossene Gedanken des Tages,
eröffnen mit weichen Ausflüchten
das Ausufern ihres Flügelschlages.

Meine Gestalt geht ein im Schatten
schlafender Waldbewohner im Licht,
mich bedachen dunkle Tarnkappen,
behüten meine Nachtschicht.

© meteor 2026

Informationen zum Gedicht: Nachtschicht

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14.02.2026
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