Erneuerung

Ein Gedicht von Meteor
Die Last des Lebens drückt zu Boden,
die Zeit der Jahre versengt den Leib,
müde richtet sich mein Blick nach oben,
durchströmt vom Odem der Endlichkeit.

Das Gewesene bindet meine Essenz,
die grenzenlose Freiheit wirbt um mich,
ruft mich von fern zur Transendenz,
und Loslassen wird unvermeidlich.

Der Übergang ins Dunkel der Nacht
geschieht im Schwingen meiner Aura,
sie sprengt meine Vorstellungskraft,
ihr Platz bei den Sternen ist von Dauer.

Das Ziel tiefster Einheit mit dem All
lässt mich universell grundvertrauen,
ich bleibe eins mit Werden und Zerfall,
lasse mich geplant was Neues schauen.

Informationen zum Gedicht: Erneuerung

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05.07.2026
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