Unbezwingbar

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Ich habe meine Feder gezückt,
Gedanken aus der Warteschlange gefischt.

Erinnerst du dich an jenen Moment,
als unsre Blicke sich duellierten?
Ein stummer Schrei aus zwei Herzen,
eine Fusion aus Tausendundeiner Nacht.

Wären wir ins Feuer gegangen,
wir wären darin geschmolzen.
Dein Atem, der Takt meines Herzschlags,
in Resonanz,
wie Spiegel, die einander ohne Worte erkennen.

Gemeinsam die Welt erobern,
jedem Unheil trotzen,
den Fesseln des Schicksals entfliehen.

Im Herzen bewahren wir das Glück,
still und unbezwingbar,
das uns durch alle Monde trägt.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, 21.02.2026]

Informationen zum Gedicht: Unbezwingbar

21.02.2026
98 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Marcel Strömer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.