Tanz am Rande
Ein Gedicht von
Marcel Strömer
Ich werde an meinen Tränen zerbrechen,
meine Trauer verzehrt mich von innen.
Ich bin ein moderner Bettelmönch,
durstig nach einer Welt, die andere nicht wahrnehmen.
Meine Wünsche bleiben unerfüllt,
weil sie aus einer anderen Dimension stammen,
die der Volksmund nicht zu deuten weiß.
Meine Worte tanzen am Rand,
umschreiben das Leben,
ohne es zu verkürzen,
ohne den Halt einer einfachen Headline.
Zu lang, sagen sie.
Zu nebensächlich.
Sie suchen nicht Erlösung,
nur die flüchtige Befriedigung.
© Marcel Strömer
[Magdeburg, 16.02.2026]