Klage an den Tod

Ein Gedicht von Marcel Strömer
Oh Tod, du Herr der letzten Stunde!
Du schreibst dein Wort in meine tiefste Wunde.
Mein Dasein gleicht der Kerze Schein,
ihr Licht aus Flammen möchte ewig sein.

Am Docht, ein kurzer Glanz der Zeit,
verglimmt im Rausch der Ewigkeit.
Die Tränen löschen nicht, was nie vergeht,
kein einzig Wort, das ewig uns besteht.

Die Last der Welt liegt schwer auf mir,
meine Sehnsucht die an Kraft verliert.
Oh Himmel, schweig zu meinem Trotz!
Der Tod zieht ein, ich finde keinen Gott.


© Marcel Strömer
[Magdeburg, 16.02.2026]

Informationen zum Gedicht: Klage an den Tod

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16.02.2026
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