Schneeverwehen
Ein Gedicht von
Lisa Nicolis
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Im hellen Licht unsrer Laterne
verwirbeln sich Millionen Sterne
und landen windböenzerfetzt
am Erdboden, ganz dicht vernetzt.
Das leise Rieseln ist Geschichte,
als tobten tausend schlimme Wichte
hoch oben auf dem Himmelszelt
und schütteten weiß diese Welt.
Ich kann es durch das Fenster sehen,
das märchenhafte Schneeverwehen.
Ist es auch wild und ungestüm,
als würd die Welt an Zauber blühn.
Die Weihnacht und das neue Jahr,
die sind vorüber und fürwahr
ist hier der Star, zwar kalt und pur,
nur dieses Wunder der Natur.
@Lisa Nlicolis
Das Gedicht ist nur dem Ausblick aus meinem Fenster gewidmet und nicht der Situation auf den Straßen. Da hat die Natur das Sagen. Wir Menschen stören ihren Lauf und das müssen wir oft auch mit dem Leben bezahlen. Leider.