Ares

Ein Gedicht von Lena Engelbrecht
Nun ist das Haus leer,
ich war nicht dort
aber ich sah:
Steine fielen.
Es geschah bereits abermals
immer und immer wieder.
Steine weinten,
Seelen flohen,
schrille Grabesstille.
Keine Grabbeigaben,
auch keine Blumen.
Keine Kornblumen mehr
und auch kein Ährenkorn
in schwärzlichem Qualm
der verkohlten Ära.

"Durch Erlangung inneren Friedens kann auch der Weltfrieden letztendlich anvisiert werden. Die zentrale Bedeutung individueller Verantwortung liegt somit auf der Hand." Tenzin Gyatso

© Lena Engelbrecht

Informationen zum Gedicht: Ares

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09.11.2024
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