Wenn das Mondlicht...

Ein Gedicht von Klaus-Jürgen Schwarz
Wenn das Mondlicht…


Wenn das Mondlicht auf den Hügeln träumt,
hat die Nacht den Tag versäumt,
und die zarten Blütenträume steigen,
hüllen der Wald und die Flur sich noch in Schweigen,

lauscht gebannt die frühe Morgenröte
den Klängen von Gott Pans Weidenflöte,
schauen traurig die Sterne vom Himmelszelt
bis der dunkle, schwarze Vorhang fällt,

auch der Wind säuselt noch im Schlafe
auf der Wiese grasen schon die Schafe,
vorbei ist endlich das nächtliche Geflimmer
am Horizont zeigt sich ein heller Schimmer.

die ersten Sonnenstrahlen tasten sich
durch die letzten, dicken Nebelbänke,
sie stehen noch wie fest geschweißt
in so mancher tiefen Senke,


das Mondlicht träumt nur an einem Tag im Mai,
dem holden Frühling ist das egal und einerlei…

Informationen zum Gedicht: Wenn das Mondlicht...

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14.03.2017
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