Unverhoffter Abschied

Ein Gedicht von Klaus-Jürgen Schwarz
Unverhoffter Abschied


Es kam der Tag, den alle Menschen angstvoll meiden,
selbst solche mit den größten Leiden.

Der Tod trug ihn auf himmelblauen Flügeln fort,
in Einsamkeit, verlassen bleibt sein liebster Ort.

Er war ein guter Mensch und „Mensch sein“ ist oft schwer,
darum achteten ihn viele sehr.

Sein Sternenweg ist unsagbar unendlich weit,
doch du wärst zu jedem Opfer stets bereit.

Gottes Güte wird er jetzt würdevoll erfahren,
sein Andenken wirst du in Ehren liebevoll bewahren.

Bestimmt träumst du von ihm an manchen Tagen,
im Schlaf spricht er dann mit dir, darum lasse das Klagen.

Deinen Schlaf bewacht er mit sanfter Hand,
doch deine Augen haben ihn nie erkannt.

Eines Tages werden sich eure Seelen innig umarmen,
und sei es erst nach vielen, trostlosen Jahren.

Dein Leben ist jetzt ohne ihn sehr schwer,
er gab dir manchen Rat und Vieles mehr…

Informationen zum Gedicht: Unverhoffter Abschied

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29.08.2014
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