Tausend gelbe Sonnen

Ein Gedicht von Klaus-Jürgen Schwarz
Tausend gelbe Sonnen…


Tausend gelbe Sonnen
schauen freudig in die Welt,
wachsen und gedeihen
unterm weiten Himmelszelt.

Sie stehen alle geduldig
soweit das Auge reicht,
sie trotzen Wind und Sturm
und haben es nicht leicht.

Sind sie groß geworden,
erntet man ihren gelben Kopf,
und presst aus ihren Kernen Öl
bis es nicht mehr tropft.

Manch einer schneidet ihre Köpfe
und stellt diese in eine Vase,
er hat dann in seinem Heim,
eine hübsche, kleine Oase.

Sie werden schlicht und einfach,
liebevoll, Sonnenblumen genannt,
sie sind bei Jung und Alt
beliebt im ganzen Land.

Die gelben Felder sind auch
ein Zufluchtsort vieler Träume,
hier finden diese zu jeder Zeit
geschützte, sichere Räume.

Am stillen, späten Abend
liegt über dem Sonnenblumenfeld,
ein feiner, silberner Glanz
als wäre es eine andere Welt…

Informationen zum Gedicht: Tausend gelbe Sonnen

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12.06.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Klaus-Jürgen Schwarz) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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