Mondnacht...

Ein Gedicht von Klaus-Jürgen Schwarz
Mondnacht…

Im hellen Raum herrscht eisige Kühle, vorbei ist des Tages drückende Schwüle. Ich trete an das geöffnete Fenster, und mir ist, als sehe ich in meinem Garten tanzende, schemenhafte Gespenster!

Das fahle Mondlicht lässt alles bizarr und geheimnisvoll erscheinen. Was ist denn da plötzlich zu hören? Es hört sich an, wie fernes, leises Greinen.

Es glänzt so wunderschön der kleine Teich, sonst liegt er im nächtlichen Schattenbereich. Die alte Turmuhr schlägt blechern Drei, der Spuk ist noch lange nicht vorbei.

In den grünen, hängenden Zweigen
tanzen die Mücken ihren morgendlichen Reigen.
Zaghaft zeigt sich das zarte Morgenrot,
in der klaren Luft liegt ein herrlicher Duft
vom frischen, frischen Brot…

Informationen zum Gedicht: Mondnacht...

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25.07.2021
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Klaus-Jürgen Schwarz) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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