Der Herbst

Ein Gedicht von Klaus-Jürgen Schwarz
Der Herbst


Gelbe Stoppeln auf dem Feld
der Herbst führt uns in eine „andere Welt,“
bunte Drachen hoch am Himmel stehen
die Tage, jetzt in Stille, schnell vergehen,

die Bäume kleiden sich in kunterbunte Gewänder
die letzte Traube ziert das eiserne Geländer,
auch die letzten Früchte halten sich noch fest am Baum,
sie warten vergeblich auf einen Sommertraum,

die Herbstzeitlosen tummeln sich im welken Gras,
verlassen ist die Bank, auf der ich früher saß,
der Himmel ist oft mit dunklen Wolken zu gehangen,
es ist die Zeit vorbei, als all die Vögel sangen,

gar manchmal zwitschert es leise in den Zweigen,
die Kraniche tanzen ihren letzten Reigen,
bald klopft der Winter an das blumengekränzte Tor,
Kälte und Schnee steht uns bevor.

Informationen zum Gedicht: Der Herbst

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16.09.2014
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