Meine Gedanken am Abend

Ein Gedicht von Klaus-Jürgen Langner
Ich habe gerade wieder die Abendschau gesehen.
Da war schon wieder so ein Politiker zu sehen
Der schimpfte ständig auf die Bürger in Deutschland,
Weil er sie an vielen Missständen für schuldig fand.
Da waren ihm zuwenig Menschen zur Wahl gegangen.
Na gut ich hab gewählt aber ich war schon befangen
Wenn ich mit 80 Jahren zur Wahl gehen soll.
Dann find ich den Einfall mit einer „Urne“ schon gar nicht toll
Und wenn er schimpft kann ich das auch verstehen
Denn wenn er Konkurrenz bekommt, könnt man ihn übersehen
So wettert er gegen „Normalos“ die dauernd lügen,
Und die sogar andere Leute betrügen
Und solche die ihr gegebenes Wort sogar brechen.
Nur bei ihm heißt dieses Wort Wahlversprechen.
Ein Politiker ist kein normaler Mensch, wirklich nicht!
Wenn ich zwei Backen sehe, denke ich auch nicht nur an ein Gesicht.
Manchmal denk ich dabei an so etwas wie Darmwind.
Ja die meisten Menschen werden einmal

das was sie später sind.
Politiker können mich gar nicht mehr herauslocken.
Bei denen klingeln sämtliche Alarmglocken,
denn bei ihren Gehirnhälften ist es wie bei meinen Socken
Meist ist nur eine da, trotz allem Locken.
Aber Gott schuf ja auch den Politiker
Doch als er fertig war sagte er zum Teufel: „Bitte, der
Gehört ab sofort zu Deiner Mannschaft
Und Du übernimmst für ihn die Bürgschaft.“
Der schlug die Hände über dem Kopf: „Diese Eiterbeulen!“
Seitdem sitz er in der Ecke und ist am Heulen.
Von unserer Kanzlerin hab ich grad eine Rede gehört.
Da schien mir der Sprachfluss ziemlich gestört.
Immer wenn es ihr die Sprache verschlagen hat
Muss sie eine Rede halten, ja, so is dat!
Die Stühle im Bundestag sind ständig dienstbereit.
Ich bewundere ihre einmalige Gelassenheit.
Sie haben sicherlich ein Stillhalteabkommen
Mi allen Arten von Hintern die vorkommen.
Dort bewirbt sich grad auch ein Kandidat
Um den Titel: Das Fleisch gewordene Überhangmandat.
Beim Aussehen können manchmal eben Wunder geschehen.
Aber nicht einmal ein Schnitzel muss immer „bekloppt“ aussehen.
Und mir fällt dazu nur noch ein:
„Die Fettsten werden die Schwersten sein!“

Informationen zum Gedicht: Meine Gedanken am Abend

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26.01.2014
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Klaus-Jürgen Langner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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