Lebenszeit

Ein Gedicht von Karin Jünemann
Geprägt durch die alte Lehren und deren Moral
Untergraben heutzutage da immer mehr Herzlichkeit und Feingefühl vergessen werden
Man oft Hektik und Stress unterlegen ist
Es sind die aktuellen Zeitgeister
Riefen einen neuen ,,Meister"
Verbiegungen in verschiedenen Richtungen von individuellen unsichtbaren Uniformen die Einem formen
Medien und falschen Vorbildern aufgesessen und erlegen
zerlegen so scheibchenweise wohl die Denkweise
Teilweise beschwerliche Lebensweise und ihre Reise
Immer weitere Kreise
Fast ins Bodenlose
Selbstzerstörerisch und verletzend bis ins Herzen gehend
Selbst in der Seele hinein
Man glaubt Es kaum
Es ist zum Schrei'n
Würde und Anstand meist nur Schein
Scheinbar trügt da der Schein
Unmut gar Verbitterung
Folge dessen
Irgendwie festgefressen
währenddessen Verdruss und Trauer Einzug halten
Da nun wohl andere Dinge das Weltgeschehen verwalten
Nirgends ein Ausschaltknopf
Eher hie und da ein Sauertopf
Denn Jeder ist sich selbst der Nächste
Machthunger und Gier die Oberhand gewinnen
Statt sich auf früher zu besinnen
Nun ich kann da nix Gutes abgewinnen
Da möchte ich lieber meine eigenen Gedankennetze verspinnen
Ja wirklich wahrhaftig bleiben wie ich immer schon gewesen
Ein friedliebendes und feinfühliges Wesen
Mach mir so ein kleines Geschenk Darauf vertraunsvoll und hoffnungsfroh meine Gedanken und Gefühle immer wieder gerne lenk'
Maskenträger gibt Es schon genug
Anders denken eher Selbstbetrug
Genieße jede Sekunde als wäre Es die Letzte
Vergesse so manche Dinge an denen ich mich genug verletzte da Es mir zu tief zusetzte

Copyright.:K.J

Informationen zum Gedicht: Lebenszeit

16 mal gelesen
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02.02.2020
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Karin Jünemann) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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